Schnöselig
Gestern morgen kam ich spät zur Arbeit. Der große öffentliche Parkplatz war fast vollständig belegt. Nur in der letzten Doppelreihe hinten an der Ringstraße, am weitesten von der City-Richtung entfernt, fanden sich noch ein paar Lücken. Ich schloss gerade ab, als direkt gegenüber ein großer SUV auf die einzig verbliebenen nebeneinander liegenden Parkbuchten stieß und beinahe mittig auf der Trennmarkierung zum stehen kam. Der Fahrer stieg aus, ein Profikicker des SC Paderborn. Ich nickte in Richtung seines Wagens:
»Moin. Ein wenig unglücklich beide Plätze belegt, oder?«
Der Mann guckte mich stumpf an, stockte eine Sekunde und stapfte dann wortlos in Richtung Ringstraße und Sportzentrum.
Hat mich ein wenig an die Anmerkungen von Hans Meyer (Trainer von Borussia Mönchengladbach) im Interview in der Süddeutschen Zeitung erinnert, in denen er den Horizont vieler Profis einordnet. (via)





4 Kommentare, Comment or Ping
Panama Jack am 8. Mai 2009:
Ich bin ja in einem solchen Fall immer versucht, quer dahinter zu parken (hab mich aber noch nie getraut).
Aber man könnte dann, wenn man zurückkommt und vom seit Stunden tobenden Fahrer des anderen Autos angepflaumt wird, soooo schön sagen “Wieso, da stehen doch 2 Autos auf 2 Parkplätzen. Ist doch alles in Ordnung, oder?”
>:-)
8. Mai. 2009
ker0zene am 8. Mai 2009:
Nun ja, der dicke SUV hätte meinen Kleinwagen notfalls einfach weggeschoben
(… und es wäre dann ja Nötigung gewesen).
Aber dieses arrogante Verhalten fand ich schon irgendwie bezeichnend. Muß ja anfangs nicht mal Absicht gewesen sein, sondern eher Unaufmerksamkeit. Aber dann nicht zu reagieren, wenn man darauf hingewiesen wird … ganz arm.
8. Mai. 2009
shiroi am 11. Mai 2009:
Hat mich gleich an
http://xkcd.com/562/
erinnert
11. Mai. 2009
ker0zene am 16. Mai 2009:
@ Shiroi: Ungefähr so wird es ja auch in “Any given Sunday / An jedem verdammten Sonntag” gemacht, falls der Film bekannt ist
16. Mai. 2009
Dein Kommentar: