Live: Die Happy
Long time, no see. Well, life is a bitch.
Damit das Jahr im Blog nicht gar so lautlos vergeht hier noch ein Lebenszeichen. Heute gestern Abend live in der Kulturwerkstatt Paderborn:
Die Happy.
Weils pünktlich losging kam ich für den Support »Modern Day Heroes« ein wenig zu spät. Dem Schweizer Trio wars augenscheinlich egal, der Saal war auch so gut gefüllt und ging – nach dem was ich gesehen habe – gut ab. Kraftvoller, straigher Rock, perfekte Live-Musik. Mit dem Emiliana Torrini-Cover »Jungle Drum« als Zugabe hatten die Jungs die Menge komplett im Griff, dann wurde auch schon umgebaut.
Nicht ganz eine halbe Stunde später gingen Die Happy dann direkt in die vollen und das alles andere als verwöhnte und entsprechend hungrige Paderborner Publikum zeigte sich vom Start weg von der besten Seite und überraschend textsicher. Die Happy um Frontfrau Marta legten mit Vollgas los und lieferten die Perlen aus mittlerweile 16 Jahren Bandgeschichte. Ich bin zwar nicht mit dem ganzen Schaffen der vier vertraut, trotzdem immer wieder verwunderlich, wie viele Songs man schon mal irgendwo gehört hat. Die Band glänzte durch Spielfreude, ging mit ausnahme zweier ruhiger Titel im Mittelteil temporeich zur Sache und profitiere von dem klaren Sound, den die Kulturwerkstatt in der Regel nur bei vollem Haus liefert.
Sängerin Marta zog das Publikum mit der ersten Ansage in ihren Bann,die 90 Minuten des regulären Sets wurden auf durchweg bestem Niveau absolviert. Zur ersten Zugabe hatte die Tschechin dann erstmal Pause, als Trio bliesen die männlichen Bandmitglieder mit Gitarrist Thorsten am Micro Nirvanas »Breed« in die Menge. Zur zweiten Zugabe dann noch das Black Sabbath-Cover »Paranoid« mit dem Bühnentechniker als Gastsänger, bevor Die Happys größter Erfolg »Supersonic speed« den Deckel auf ein rundum gelungenes Konzert drauf machte.
Und auch die Band war wohl zufrieden …





Ein Kommentar, Comment or Ping
Marco am 2. Januar 2010:
Er lebt noch! Frohes Neues (auch wenn es nervt)!
2. Jan. 2010
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