Got milk


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Portugal

Bevor der Sommer wieder vorbei ist habe ich noch mal den Rucksack gepackt und eine Woche in Portugal verbraucht, Lissabon und Umgebung sowie ein wenig Algarve. Ich hoffe, ich schaffe es beizeiten, dazu noch ein wenig zu schreiben. Vorab erst mal ein paar Impressionen.

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Orange

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P52: Kirchen

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Projekt 52 : Thema 04/2009

P52: Leblos

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Projekt 52 : Thema 03/2009

Tunesien Tag 4 – Tunis …

… pünktliche Bahnen, urbanes Chaos, Computerprobleme in der Oper und Salsa in Perfektion.

Der vierte Tag, Mittwoch, es ist eine Woche vor heilig Abend. In aller Frühe machen wir uns auf zur Bushaltestelle. Vor dem Tor der Hotelanlage warten ein paar Pferdedroschken, deren Kutscher uns in freudiger Erwartung entgegen springen. Ein Taxi fährt hunderte Meter im Schrittempo am Bürgersteig neben uns her und unterbietet ständig seine eigenen Preise. Ein »Nein« wird hier nur schwerlich akzeptiert. Wir nehmen trotzdem den Bus, allesamt langgediente Niederflur-Gelenkfahrzeuge aus deutscher Produktion. Der gemütliche Fahrkahrtenverkäufer an der hinteren Tür macht sich einen Scherz damit, mein spärliches Französisch nicht zu verstehen, bevor er mit einem Zwinkern die kleinen Tickets rübereicht.

Es geht wieder nach Sousse, wo wir knapp 25 Minuten später inmitten der Pendler am zentralen Busbahnhof aussteigen. Wir müssen noch einige Straßenzüge weiter, zum Hauptbahnhof von Sousse, unmittelbar nördlich des Zentrums. Ursprünglich gingen die Gleise von hier mitten durch die Stadt zum zweiten Bahnhof am Hafen, heute weisen einen verwaiste, stillgelegte Schienen vom Stadtplatz an den Weg zum Gare de Sousse, jetzt ein Kopfbahnhof, der nur in nördlicher Richtung verlassen werden kann. Dort liegt auch unser Ziel: Tunis, Haupt- und größte Stadt des Landes mit ca. 2,4 Millionen Einwohnern. Die Fahrtstrecke beträgt etwa 170 Kilometer, am Schalter erwerben wir für umgerechnet 8 Euro ein Ticket zweiter Klasse für Hin und Rückfahrt innerhalb von 9 Tagen.
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Der Zug, abgenutzt und in die Jahre gekommen, aber sauber und ähnlich ausgestattet wie eine zweite Klasse in europäischen Gefilden, verläßt den Bahnsteig auf die Minute pünktlich. Die Fahrt geht zunächst langsam durch die nördlichen Vorstädte und Industriegebiete und erreicht dann recht schnell das offene, leicht hügelige Land der Sahel-Region. Zumeist sind aus den Fenstern Olivenhaine und Feigenplantagen zu sehen, immer wieder durchbrochen von einzelnen kleinen Ansiedlungen, einfachen, heruntergekommenen Häusern. Mitunter stehen auf freiem Feld auch einige improvisierte Wellblechverschläge, zwischen denen sich Wäscheleinen spannen. Und überall Müll, zu beiden Seiten der Gleise besäht weggeworfenes Plastik, Flaschen, Tüten, Planen und ähnlicher nicht verottender Unrat den Boden.

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P52: Zeit

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Projekt 52 : Thema 02/2009

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