Luminanz

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Unter Tage

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Rock ‘n roll!

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Fotografie

Von der Julia kommt ein transalpines Fotosteckerl:

1.) Wieviele Fotos hast Du bereits geschossen?
Seit dem ich regelmäßiger digital fotografiere (April 2004) ca. 5.000.

2.) Das macht etwa pro Jahr…?
~5.000 / ~3,5 = ~ 1.428,5714

3.) Was fotografierst Du am liebsten?
Am liebsten Sachen, die auf den ersten Blick gar nicht auffallen. Alltägliche Dinge, die man normalerweise nicht näher betrachtet. Sehr gerne auch verwitterte, ge- und verbrauchte Dinge, an denen die Zeit das Wetter und das Leben seine Spuren hinterlassen hat.

4.) Warum fotografierst Du?
Weil meine Wohnung für eine Bildhauerwerkstatt zu hellhörig ist. Weil ab und an ein paar gute Bilder dabei herauskommen. Weil ich ein Fan von Erinnerungen bin und bisweilen ein unverbesserlicher Melancholiker. Weil ich manchmal den Moment gerne festhalten möchte. Weil ein Bild manchmal mehr sagt als viele Worte. Und einfach nur so.

5.) Welches war Deine erste Kamera?
Vor vielen Jahren begann ich mit einer Kleinbild-Zoomkamera. In den neunzigern hatte ich dann eine Zeitlang ein APS-Modell von Kodak, mit der ich bevorzugt Panoramaaufnahmen schoß. 2000 kaufte ich meine erste digitale, eine Kodak DC 240 (über 900 Mark für 1,3 Megapixel …), die verstaubte dann irgendwann im Schrank, bis ich im April 2004 mehr aus einer Laune heraus und eines günstigen Angebotes wegen eine Minolta Dimage S 414 erwarb (die alsbald den Geist aufgab).

6.) Mit was schießt Du gerade?
Seit Juli 2004 mein vorrangig genutztes Modell: Eine Panasonic Lumix DMC-FZ 10 mit 4 Megapixeln, 12-fach Zoom 35 bis 420 mm und Leica-Objektiv mit durchgängiger Lichtstärke 2,8. Ständiger Jackentaschenbegleiter ist seit einiger Zeit eine kleine Casio Exilim EX-Z7.

7.) Mit was würdest Du noch lieber schießen?
Ohne Frage, mit einer digitalen Spiegelreflexkamera.

8.) Was willst Du Dir als nächstes kaufen?
Wenn es mit etwas Glück und einer Menge Disziplin Mitte nächsten Jahres finanziell vielleicht mal ein wenig besser aussieht, würde ich mich nach heutigem Stand der Dinge wohl für eine Canon EOS 400D entscheiden. Aber das ist noch einiges entfernt.

9.) Bearbeiten oder nicht bearbeiten?
Im Rahmen bescheidener Möglichkeiten: Bearbeiten. Ich bin kein Fotojournalist, dessen Bilder möglichst objektiv und unverfälscht etwas veranschauichen sollen, sondern ich bemühe mich, Bilder zu machen, die etwas darstellen, etwas transportieren und eine Stimmung vermitteln. Da spricht aus meiner Sicht nichts gegen Bearbeitung.

10.) Was machst Du mit Deinen Bildern?
In der Masse irgendwo auf der Festplatte lagern und mit der Zeit verlieren. Einige drucke ich aus, die imho guten werden gebloggt. Darüber hinaus bin ich in einigen Stock-Datenbanken angemeldet und stelle dort Bilder zur Verfügung.

11.) Was war Dein fotografischer größter Erfolg mit Deinen Bildern bis jetzt?
Ich habe kürzlich das erste Mal aus eigenen Bildern einen Kalender erstellt und verschenkt. Die Beschenkte hat sich sehr gefreut (… aber Mütter stehen ja immer auf selbstgebasteltes, egal wie es aussieht «). Einige Bilder sind veröffentlich worden, dieses z.B. in einer österreichischen Fachzeitschrift für Pflegepersonal (in Zusammenhang mit einem Artikel über »Sex im Alter«). Dieses ist in den Stock-Datenbanken mein beliebtestes, hat mal einen Messestand einer Softwarefirma geziert, ist auf diversen Internetseiten aus der PC-Branche im Einsatz und kam mir mal ganz unvermutet auf dem Flyer einer Consultingfirma unter die Augen. Dieses nutzen eine Hand voll Kintertagesstätten und Kindergärten für ihren Webauftritt.
Ganz simpel erfreut es mich jedes Mal, wenn jemand Gefallen an einem meiner Bilder findet.

12.) Fotografie als Beruf?
Wäre aus heutiger Perspektive sicher eine tolle Option. Aber ist die Sicht da sicher auch sehr verklärt. Ein guter Freund macht professionell Auftragsfotografie, da ist eben auch ein sehr großer Teil Handwerk und schweißtreibende Arbeit. OK, er würde trotzdem mit nichts tauschen wollen.

13.) Wo durftest Du nicht fotografieren?
In jüngerer Zeit wurde ich mal kritisch beäugt, als ich eine Kasernenanlage fotografierte. Und von der Stadionruine in Paderborn darf man ja eigentlich auch keine Bilder machen.

14.) Qualität oder Inhalt?
Inhalt. Meine Bilder sind technisch alles andere als perfekt. Das liegt zum Teil an der Ausstattung, noch mehr aber daran, das ich lieber fotografiere, als mich durch x-Einstellungen zu wühlen. Ich fotografiere fast nur im available-light Bereich und nehme ein gewisses Rauschen in Kauf, zum Glück ist die Panasonic auch sehr lichtstark.

15.) Wenn Du nur noch ein Bild schießen könntest, was wäre der Inhalt?
Keine Ahnung. Wenn ich mir das Setting dafür aussuchen könnte (… und das auch über das Bild hinaus Bestand behalten würde) könnte ich es mir wohl vorstellen. Ansonsten: Fotografier, als sei jedes Bild Dein letztes!

Dieses Mal werfe ich weiter: An den Problemlöser und Chilibean (sofern man mag). Und an jeden, der sonst noch mag.

Tür

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The weight of the circumstances

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Taking pictures of people taking pictures of people – Part III.

Part III: Once more with feelings.



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