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Ich biss die Zähne zusammen.
›Meine Welt sieht vielleicht wie ein Haufen Scheiße aus, aber immerhin schaffe ich es manchmal, obenauf zu sitzen.‹
Sie bedachte mich mit einem traurigen Lächeln. ›Aber welche Aussicht haben Sie von Ihrem Scheißhaufen aus?‹

Andy McNab – Eingekreist

gelesen V

»Einen Computer böse zu nennen, hat natürlich etwas von der Idiotie, mit der man ein Tier als gut bezeichnet. Andererseits muß gesagt werden, daß wenn die sogenannten sublunaren Teufel, wenn Hexen, Kobolde, Dämonen tatsächlich existieren, es geradezu als selbstverständlich angenommen werden muß, daß sie ihr Unwesen mittels moderner Maschinen betreiben. Warum auch sollten ausgerechnet jene Wesen, denen der Spuk am Herzen liegt, denen – wie Paracelsus meint – die Erde als Chaos dient, auf die ungeheuren Möglichkeiten einer von Maschinen kontrollierten Welt verzichten und statt dessen in orthodoxer Weise durch die Schlafzimmer unschuldiger Bürger schweben? Nein, sie schweben schon lange nicht mehr, meiden Schlösser und Séancen, meiden alles Reaktionäre und Hinterwäldlerische und Klamotten- hafte und hocken dafür mit der größten Lust und Kompetenz in Rechenmaschinen. Das ist es dann, was wir als künstliche Intelligenz mißverstehen. Der Geist wächst nicht aus der Maschine heraus, sondern zieht in sie ein wie in ein gemütliches, kleines Häuschen. Und vielleicht besteht darin der eigentliche Antrieb des Menschen, Computer zu konstruieren, um nämlich optimale Gehäuse für seine Schreckgespenster zu schaffen.«

Heinrich Steinfest – Der Umfang der Hölle

gelesen IV

Lange starrten sie schweigend über den Fluss auf die blinkenden Lichter Manhattans.
Schließlich sagte Klaus: »Nachts ist es ganz schön.«
»Stell dir vor, wie es für eine Libelle aussehen muss« erwiderte Bob.
»Warum?«, fragte Klaus.
»Ihre Netzaugen haben fünfzigtausend Facetten. Das ist wahrscheinlich so, wie wenn man vollgeknallt mit Acid durch ein Kaleidoskop blickt und dabei am vierten Juli mit einem Drachenflieger mitten durch ein Feuerwerk segelt.«

Bill Fitzhugh – Der Kammerjäger

gelesen III

Die schlimmste Art, jemanden zu ignorieren, ist nicht das Schweigen. Die schlimmste Art ist, mitten durch ihn hindurchzuschwatzen.

Stefan Slupetzky – Der Fall des Lemming

Gelesen II

›Ich schätze, die meiste Leute warten immer noch auf einen Mann, der auf dem Wasser gehen kann. Ich wünsche Ihnen Glück – ich gehe auf Treibsand.‹

Andrew Vachss – Kata

Auch wenn ich sonst selten mit
der CINEMA einer Meinung bin, in einem hat die
aktuelle Ausgabe recht: Die Verfilmung von einem
von Vachss ›Burke‹-Romanen ist längst fällig.

Gelesen I

›Langsamer getan, bevor ich aufhören mußte.‹ sagte ich. ›Jetzt versuche ich zwei Gläser vor der Wirklichkeit und drei hinter einem Vollrausch zu bleiben.‹

James Crumley – Der letzte echte Kuss

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